Am Fluss

Montag, 10. Januar 2011

von Johannes Hellmich

Herr Richter kam zu Fuß über die große schneebedeckte Wiese, mit weitem schwarzen Mantel und breitem Hut. Eines der wunderbaren Bilder am vergangenen Sonnabend. Überraschend viele hatten sich an diesem Nachmittag zum Gedenken an Achim Weber nach Niederpoyritz aufgemacht trotz vereister Wege. Gelöste Stimmung und manche Wiedersehensfreude bei Wartenden und Neuankömmlingen. Zuversicht vor allem in Jörg Urbans Begrüßung und in den einfühlsam nachdenklichen Worten Christian Deckers. Eine ältere Dame: Ihr mache Mut, dass sich immer auch junge Menschen für den Erhalt dieser Landschaft engagieren. An die gemeinsame Arbeit mit Achim Weber in der Quittenplantage hinter uns erinnerte ein anderer, an Gespräche über Baumpflege oder die Verwendung von Grünschnitt und Totholz. Woran Achim Weber festhielt: Sich einen unverstellten Blick auf die wesentlichen Dinge zu bewahren.

Dann der Weg hinunter zum Fluss, vorbei am Gedenkstein, auf dem etliche Blumen lagen. Michael Grasemann hatte heißen Tee und eine Feuerstelle vorbereitet. Ein Kind spielte am Ufer mit Grasemanns Hund. Gegenüber Laubegast mit der alten Werft. Noch mehr Menschen drängten ans Feuer und waren froh, gekommen zu sein.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 13.01.2011 aktualisiert.
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