In welchen Städten wollen wir leben?

Montag, 9. Januar 2012

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bühnenverein veranstaltet das Staatsschauspiel Dresden am 15.01.2012 um 11:00 Uhr im Kleinen Haus 1 (Glacisstraße 28, Saal) eine moderierte Podiumsdiskussion. Diese Veranstaltung ist Teil einer Gesprächsreihe, die unter dem Titel „In welchen Städten wollen wir leben?“ seit Oktober 2011 an Theaterhäusern in Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf, München und Dresden stattfindet.

Experten aus den Bereichen Wirtschaft/Finanzen, kulturelle Bildung, Stadtentwicklung, Soziales, Religion, Medien und Bildende Kunst debattieren in dieser Veranstaltungsreihe über die gegenwärtige Situation und mögliche Gestaltungsansätze. Ausgehend von der grundsätzlichen Frage nach der Zukunft urbanen, gesellschaftlichen Zusammenlebens sind die Themen der einzelnen Veranstaltungen jeweils unmittelbar aus dem Kontext der Gastgeberstadt entlehnt.

Zuletzt diskutierte im November in Frankfurt am Main der Intendant der dortigen Oper, Bernd Loebe, mit dem ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch, dem designierte Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Nils Minkmar und weiteren Gästen über das Thema „(Ver)zweifelt der Wirtschaftsbürger am Kapitalismus?“.

Die Dresdner Diskussionsrunde am 15.01.2012 widmet sich unter dem Titel „Architektur zwischen Denkmalschutz und Moderne“ der Frage nach der Oberfläche städtischen Zusammenlebens: Welches Gesicht wünschen sich die Bewohner für Ihre Stadt? Welchen Einfluss hat die Architektur auf das Lebensgefühl der Bürger und welchen auf das Selbstverständnis einer Stadt?

Gesprächsteilnehmer sind die Architekten Meinhard von Gerkan, Peter Kulka und Alexander Pötzsch (Mitglied der „Zeitgenossen“ – Initiative für zeitgenössische Baukultur), der Direktor des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung Prof. Bernhard Müller, Kulturbürgermeister Dr. Ralf Lunau sowie Philipp Maaß aus dem Vorstand der Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V. und Intendant Wilfried Schulz. Die Moderation übernimmt Dieter Bartetzko, Architekturkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Der Eintritt ist frei.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 09.01.2012 aktualisiert.
Sie können den Artikel als .pdf-Datei speichern ...
Gern können Sie auch diesen Artikel weiterempfehlen ...

Kommentare abonnieren

Ein Kommentar zu diesem Artikel

  1. Nur eine Frage:

    Bitte dokumentieren Sie, daß und wie Sie sich letztjährig gegen die ZENSUR im Fall des Bildes der Dresdner Künstlerin Erika Lust öffentlich engagierten. Dank dafür voraus.

    … schrieb Linzer am Donnerstag, dem 12.01.2012, um 21:10 Uhr.