Kulturpalast: Machbare und billigere Sanierung endlich prüfen!

Mittwoch, 14. März 2012

Eine Pressemitteilung von Dresdens Erben

Zu den heutigen Aussagen der Pressekonferenz der LH Dresden bemerkt der Verein Dresdens Erben e.V.:

Wer erwartet hatte, dass die Stadt die Zeit seit der Fördermittelabsage genutzt hätte, um gründlich Bilanz zu ziehen, sah sich enttäuscht. Sie präsentierte nach wie vor den problembehafteten, weil enorme Kosten verursachenden Radikalumbau des Kulturpalastes und bemühte dazu längst überholte Zahlen aus der Entwurfsplanung der Machbarkeitsstudie. Statt munter in Töpfe zu greifen, die für ganz andere, nicht weniger wichtige städtische Aufgaben angelegt wurden, gehört ein seriöser Kostenvergleich auf den Tisch. Den Zahlen, die sich aus dem aktuellen Planungsstand ergeben, sind diejenigen einer behutsamen Sanierung des Baudenkmals gegenüber zu stellen, die u.a. mit viel geringeren als den angesetzten Brandschutzmaßnahmen auskommt. Dazu liegt aktuell ein ergänzendes Gutachten von Prof. Andreas Nietzold vor, einem ausgewiesenen Experten im Umgang mit denkmalgeschützten Gebäuden.

Der Verein Dresdens Erben e.V. wendet sich nochmals ausdrücklich gegen die Absicht, ein Baudenkmal, das zugleich als Stadthalle eine hohe kulturpolitische Bedeutung hat, zu zerstören und dafür ohne Not Geld zu verschwenden.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 23.03.2012 aktualisiert.
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