Zeitgenössisches Bauen in Dresden

Samstag, 25. Mai 2013

Die Architekturmoderne steht nicht hoch im Kurs. Begriffe wie „Betonwüste“ oder „gesichtslose Klötze“ fallen, wenn vom Dresdner Postplatz die Rede ist. Und das nicht ohne Grund. Doch ist die Orientierung am „Alten Dresden“ die immer und überall richtige Lösung? Wie weit gehen wir mit der Wiedergewinnung des einstigen Stadtbildes? Dass wir nicht alle unsere neu errichteten Bauten, die natürlich ebenso Betonbauten sind, mit historischen Fassaden behängen werden, darüber dürfte noch Einigkeit herrschen. Aber sind nicht jenseits des Altstadtkerns längst schon Strukturen von eigener Qualität gewachsen, denen wir uns beim Weiterbauen stellen müssen? Und ist es nicht dringend geboten, sich tiefergehend über die Qualität moderner Bauten zu verständigen?

Diese und andere Fragen wirft der Vortrag der Architekturhistorikerin Heidrun Laudel auf, der unter dem Thema „Tradition und Moderne. Zeitgenössisches Bauen in Dresden“ steht. Er findet am Dienstag, dem 28.05.2013, um 15:00 Uhr in Haus der Kirche – Dreikönigskirche (Hauptstraße 23) statt.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 25.05.2013 aktualisiert.
Sie können den Artikel als .pdf-Datei speichern ...
Gern können Sie auch diesen Artikel weiterempfehlen ...

Schlagworte: